Morgens, halb 10 in Lausanne.
Neun Spielerinnen, ein Coach und drei süsse Cornet-Maskottchen warten auf den Bus ins Nirgendwo… Dort, wo die Red Sox Damen – in Unterzahl und in stark zusammengewürfelt Form – auf Stade Lausanne treffen werden.
Was wird man erwarten? Wie stark wird sich jenes Lausanne präsentieren, das in der NLA-Vorrunde mit einem desolaten Torverhältnis von 0 geschossenen und 31 kassierten Toren klanglos unterging? Wird Natalja, die als einzige das Auto dem Zug vorzog, den Platz rechtzeitig erreichen? Kann Dawn die morgendliche Kinder-Weck-Attacke ohne weiteres wegstecken? Und wie wird sich Angi schlagen, die nach acht Jahren Hockeyabstinenz zum lang erwarteten Comeback auflaufen wird?
Das frühmorgendliche Aufstehen hat sich in zweierlei Hinsicht gelohnt: Zum einen war man dem nass-kalten Wetter der Deutschschweiz entflohen und kam so in den Genuss herbstlich warmer Sonnenstrahlen, zum anderen hat man, nach einem gemütlichen Spielchen mit wenig Torchancen beiderseits und vielen erfolgreichen Zweikämpfen orangenerseits, verdient gewonnen!
Jawohl! Richtig gelesen! 1:0 gewonnen und das mit einer Spielerin weniger. Die Freude war und ist riesengross und die Mannschaft hat ein grosses Kompliment verdient, denn es wurde mit viel Engagement und Cleverness gespielt und den Lausannerinnen so keine Chance gelassen.
Mal sehen, wie es am kommenden Samstag (24. Oktober) weitergehen wird, wenn das Team wieder einigermassen komplett sein sollte und der Gegner Luzern heisst.
Für alle interessierten: Spielbeginn ist 10 Uhr, wetterfeste Kleidung empfehlenswert und für warme Getränke wird im Restaurant gesorgt… |