Am gestrigen Nikolaustag fand in der Fronwaldhalle in Zürich die NLB-Meisterschaftsrunde der Damen statt. Red Sox hatte vier Spiele, wobei keine Niederlage hingenommen werden musste.
Gegen Olten startete man voller Freude und höchst motiviert, denn man wusste: niemand sonst, würde an diesem Tag die leuchtend orange Erscheinung der neuen Trikots toppen können. Erfolgreich punktete man mit einem 3:0-Sieg.
Die jungen Black Boys-Girls überraschten im zweiten Spiel mit welschem Temperament und einer ungebrochenen Lauffreudigkeit. Trotz allem hielt man routiniert dagegen und siegte mit 1:0.
Schon vor Spielbeginn wagten es die Wettingerinnen, die so heiss geliebten wunderschönen noch druckfrischen Trikots anzugreifen. Nach einer kurzen und belanglosen Diskussion, ging der erste Fight an Red Sox, denn man war sich grösstenteils einig, dass Orange-Schwarz nicht mit Rot-Weiss zu verwechseln war, und demnach auch keine stinkigen Überzieher die so glanzvoll leuchtenden neuen Trikots beflecken sollen.
Das Spiel war dann nicht weniger spektakulär: Hart umkämpft endete die emotionale Partie mit einem 1:1-Unentschieden.
Das vierte Spiel gegen den Luzerner SC war, eindeutig, das letzte des Tages. Die spritzigen Luzernerinnen waren äusserst Stocksicher und fingen so einige Bälle ab. Red Sox hielt aber dagegen und konnte eine Minute vor dem Schlusspfiff zum 3:3 ausgleichen. Dies übernahm einmal mehr Lene Joergensen, deren Treffsicherheit mit ihrem fünften Ecken-Tor den Höhepunkt fand.
Die Bilanz ist also durchaus positiv: Red Sox befindet sich mit 8 Punkten an der Tabellenspitze und muss am 9. Januar in Wettingen nur noch gegen GC2 spielen, das momentan auf dem zweiten Rang klassiert ist. Diese direkte Begegnung wird also entscheidend sein, wenn es darum geht, den Vorrundensieger der NLB-Damen zu bestimmen.
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Vorne (kniend) von links: Diana Birchler, Nathalie Aufranc, Yvonne Burrows, Silvina Dullio, Jasmine Nagel, Amy Meehan-Ritter.
Hinten (stehend) von links: Thom Hofstetter, Dagmar Mende, Lene Joergensen, Prisca Mäder, Helena Winnall, Kathrin Gromann, Dawn Cornet. |
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